Überführungsfahrt eines Fabrikneuen Wohnmobils von Chicago nach San Francisco.

Ein Angebot der Firma CANUSA

10.04.2015

Morgens um 6:00 Uhr starteten wir vom Hotel in Frankfurt zum Airport. Wir das waren einige Camperfreunde die wir kennengelernt hatten und gemeinsam mit diesen noch einmal die Route 66 in 4 Wochen erkunden wollten. Um 8:10 Uhr startete unser Flieger, um 10:30 Uhr Ortszeit Chicago landeten wir. Dort erwartete uns schon die Reiseleiterin Lisa Yost. Mit viel Wissen und Engagement führte sie uns durch Chicago. Am späten Nachmittag kamen wir sehr müde an unserem Hotel an.

11.04.2015

Nach dem Frühstück gingen wir gemeinsam zum Willis Tower. Danach gestaltete jeder seinen Nachmittag individuell. Mit einer Höhe von 442 Metern (Gesamthöhe mit Antenne 527 Metern, 108 Stockwerke) war der Willis Tower nach seiner Vollendung das höchste Gebäude der Welt und löste damit das World Trade Center ( 417 Meter) in New York als höchstes Gebäude ab. Ein Spaziergang im Millennium Park gehörte natürlich auch dazu. Wir ließen den Tag im Hard Rock Cafe ausklingen.

12.04.2015

Tag zur freien Verfügung.

Als erstes gingen wir gemeinsam zur Adam-Street, hier ist der offizielle Anfang der "Route 66". 

 

13.04.2015

Um 8:00 Uhr holte uns ein Shuttlebus ab und brachte uns zur Übergabestation nach Elkhart/Middlebury im Staat Indiana. Nach dem ersten Einkauf im Walmart fuhren wir auf den ersten KOA Campground nach Kankakee. Es war schon dunkel als wir dort ankamen, sodass niemand mehr an der Rezeption war. So musste jeder für sich einen Anmeldezettel ausfüllen und per Kreditkartennummer bezahlen. In den USA ist das alles etwas unkomplizierter als in Deutschland. 

KOA  Campground, Chebanse, IL 60922

GPS-Daten 

41°02'00.0"N 87°51'35.5"W

14.05.2015

Kankakee - Springfield (IL) 275 km

Unser ständiger Begleiter war das Routenbuch von Conrad Stein, Outdoor Serie, Der Weg ist das Ziel, mit dem Titel "USA: Route 66".

ISBN 978-3-86686-356-9 

In Pontiac in einer alten Feuerwache gab es für uns das erste Route 66 Museum zu besuchen. Hier sind sehr viele alte Relikte zu bestaunen, die von der Route 66 handeln. Nach diesem Besuch haben wir einen Aldi besucht (für uns "Krauts" gab es dort auch deutsches Sauerkraut), ja richtig gelesen, ALDI in Pontiac: GPS-Daten 40°52'19.3"N 88°39'25.2"W

KOA Campground Springfield (IL)

GPS-Daten

39°45'44.1"N 89°38'54.5"W

15.04.2015

Springfield (IL) - St. Louis

In Staunton schauten wir uns die Oldtimer von Russ Noel´s Country Classic Cars an. 

Vor St. Louis noch in Illinois steht die "Chain of Rocks Bridge". Über diese Brücke mit einem Knick in der Flussmitte führte bis 1970 die Route 66, sie ist heute aber nur noch für Fußgänger und Radfahrer geöffnet.Sie überspannt in einer Länge von 1632 m den Mississippi, in der Mitte ist die Grenze zwischen (IL) und (MO). Dann starteten wir in Richtung Campground. St. Louis hat 2,8 Mio. Einwohner, dementsprechend ist der Verkehr in so einer Großstadt, wenn dann auch noch Abfahrten gesperrt sind, weil gebaut wird, (dann standen da auch noch kleine Männekes rum, die mit Fahnen winkten, die uns auf die Parkplätze locken wollten. Es fand nämlich ein Footballspiel statt), dann könnt ihr euch sicher vorstellen welch eine Freude es war, endlich auf dem Campingplatz angekommen zu sein!

Cahokia RV Parque, 4060 Mississippi Ave, Cahokia, IL 62206

GPS-Daten

38°34'25.1"N 90°11'10.5"W

16.04.2015

St. Louis

 

17.04.2015

St. Louis - Springfield (MO)   ca. 348 km

Auf dem Weg lag das Städtchen Cuba, es gibt ca. 3400 Einwohner dort. Berühmt ist es für seine Wandmalereien an den Häusern, sogenannte "Murals" die überall in der Stadt verteilt sind.

Danach trafen wir uns alle wieder an der "Mule Trading Post". Der riesige Laden ist voll mit Kuriositäten und

66-Souvenir´s, Büchern und allerlei Krimskrams.

In einem Dreiergrüppchen fuhren wir über eine der reizvollsten Abschnitte der 66, "Devil´s Elbow" nicht nur wegen der alten Brücke und vor allem bei Bikern sehr beliebten Wirtshaus "Elbow Inn". Es ist auch wegen seiner reichhaltigen BH-Sammlung an der Kneipendecke berühmt und berüchtigt.  Hier lernten wir auch Martel Goldman kennen, er sprach sehr gut deutsch und wir haben uns über Facebook angefreundet.

18.04.2015

Springfield - Claremore (OK)  ca.250 km

Kurz nach Halltown steht eine wieder aufgebaute Sinclair Tankstelle. Die echte brannte 1955 ab. Hier hatte sich Gary Turner als echter Route 66-Fan, einen Traum erfüllt. Als wir 2014 dort waren durften wir ihn noch erleben. Unser kleines Reisebuch (Outdoor, Der Weg ist das Ziel, mit dem Titel Route 66) hatte uns verraten, das Gary uns mit einem Redeschwall empfängt. 2014 stimmte das haargenau. Nur diesmal leider nicht mehr, er ist im Januar unverhofft verstorben. Als wir nun dort ankamen, war die Tankstelle geschlossen und wir konnten nicht hinein. Von diesem Jahr gibts daher keine Fotos, weil wir echt traurig wieder abzogen sind. Nachfolgend aber ein paar Bilder vom vorigen Jahr.

 Damals hatte uns Gary natürlich auch Red Oaks II empfohlen, sodass wir unsere Mitreisende dort hin lotsten. Leider hat es den ganzen Vormittag geregnet, sodass ich hier auch auf Fotos vom letzten Jahr zurück greifen muss.

Nach einer kleinen Stärkung gings weiter. Nach dem tanken, (und ER hatte mal wieder viel Durst) bekamen wir einen Anruf vom Mitreisenden, das ihm jemand seinen Spiegel abgefahren habe. Also machten wir wieder kehrt und sahen uns den Schaden an. Nach vielem hin und her gings dann weiter Richtung Campground in Claremore. ( eine neuen Spiegel gab´s von der Firma El Monte bis zum Schluß nicht). Irgendwann hatte sich der Fahrer an den Zickzackblick gewöhnt. Am frühen Abend fuhren wir auf den Campingplatz. Dieser lag direkt an einer Pferde-Rennbahn. Wer eine Fußdusche benötigte, brauchte nur aus dem Womo raus hüpfen und die Sache war erledigt. Es hatte Tage zuvor sehr stark geregnet, sodass die Wiese eine Seelandschaft war.  

Koa Campground Claremore
Will Rogers Downs
20900 S 4200 Rd
Claremore, OK 74019  -  GPS-Daten, 36°18'49.2"N 95°31'39.1"W

19.04.2015

Claremore - Clinton   ca. 380 km oder auch ein bischen mehr, da wir abends auf Anhieb nicht den vorgesehenen Campingplatz anfahren konnten. (Campground is glosed)

Einige von uns besuchten am Morgen das Route 66 Museum in Clinton. Da wir es letztes Jahr besucht hatten, fuhren wir heute alleine weiter. Unterwegs trafen wir noch zwei Womo-Fahrer und wir gingen gemeinsam in Warwick in das Motorcycle Museum.

20.04.2015

Clinton - Amarillo (TX)  280 km

 

21.04.2015

Amarillo - Santa Rosa (NM)  270 km

Fotos siehe Route 66 von 2014 an diesen Tagen hat es die meiste Zeit geregnet.

 

22.04.2015

Santa Rosa - Bandelier National Forrest Park  ca. 250 km

Bevor wir nun auf einen nicht versorgten Campground fuhren, hatten wir den ersten Aufenthalt in der Nähe von Santa Rosa. Leider war es zu kalt um im Blue Hole See zu baden. Hierbei handelt es sich um eine 24 mtr. tiefe artesische Quelle, aus der pro Minute über 10 000 Liter Wasser strömen. Er ist ca. 20 mtr. breit.

In Espanola trafen wir uns alle um gemeinsam auf den wilden Campground zu fahren, der nur Stellplätze hatte ohne jegliche Versorgung. Die Wohnmobile waren jedoch mit allem ausgestattet was man (Mann/Frau) braucht. Dafür lag er aber mitten im Wald wo Fuchs und Hase (oder vielleicht auch Bär) sich gute Nacht sagen. :-( Mit Lagerfeuer war auch nichts, die Schilder deuteten auf moderate Waldbrandgefahr hin.

23.04.2015

Auf zum Monument Valley.

Auch diesmal war das Wetter nicht so berauschend um Bilder zu machen, die vom letzten Jahr sagen mehr aus!

 

24.04.2015

Monument Valley - Brice Canyon  ca. 450 km

Im Bryce Canyon lag Schnee und wir mussetn die Heizung die ganze Nacht laufen lassen.

25.04.2015

Bryce Canyon - Grand Canyon ca. 450 km

Als wir morgens los fuhren schneite es, zwischendurch kam auch mal die Sonne raus. An der Navajo Bidge erlebten wir dann einen heftigen Sandsturm. Wir waren mitten auf der Brücke als die Menschen anfingen zu laufen, wir nahmen dann auch die Beine in Hand und liefen zu unserem Womo. 

Nach Cameron kam die Abfahrt zum Grand Canyon, ab hier hat es nur geregnet und geschneit.

26.04.2015

Grand Canyon

Zusammen mit zwei anderen Ehepartnern fuhren wir zum Grand Canyon Visitor Center, dort stellten wir das Womo ab. Mit dem Shuttlebus der "Roten Linie" fuhren wir in Richtung  Hermits Rest. Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zum Kaibab Trail, (Orangene Linie). Es waren unbeschreiblich schöne Ausblicke, diese Shuttlebusse fahren nämlich Straßen wo man mit den eigenen Autos gar nicht hinkommt.  

27.04.2015

Heute hatten wir nur 130 km zu absolvieren und zwar nach Flagstaff. Diese Stadt liegt auf einer Höhe von ungefähr 2130 mtr..  Die Sonne schien zwar, aber es war trotzdem sehr kühl.  Unser Schwarzwassertank war defekt, sodass wir in Flagstaff noch zu einem RV-Händler mussten. Dieser konnte uns aber nicht weiterhelfen und empfahl uns nach Las Vegas zu fahren und dort den Tank reparieren zu lassen. Na gut, da wollten wir gar nicht hin. Grrr!!

28.04.2015

Flagstaff - Las Vegas

Da der Abwassertank unseres Wohnmobils seit ein paar Tagen einen Riss hatte, mussten wir als erstes zu einem RV Händler hin. Dieser offerierte uns, dass wir auf einen neuen Tank ca. 4-5 Tage warten müssten. Er empfehlte uns aber nach Las Vegas zu fahren, da dort eine El Monte Niederlassung war. Missmutig haben wir uns dazu entschlossen. 

Jeder von der jüngeren Generation würde sicher hier Hurra schreien. Wir hatten aber gar nicht vor dahin zu fahren weil dort herrschten zu der Zeit min. 40° im Schatten. 

Die erste Nacht verbrachten wir auf dem KOA Campground für 25$. Dieser war außerhalb der Stadt und der letzte Shuttlebus fuhr um 9:20 PM. Da andere Mitfahrer auf dem Campground am Circus Circus standen, sind wir am 2. Abend dort hin gefahren. Allerdings kostete der Stellplatz 55$ dafür fuhr der Shuttlebus bis in die Nacht hinein.

29.04.2015

Wir hatten uns nun dazu entschlossen nach Las Vegas zu fahren.

Bei El Monte in Las Vegas mussten wir 4 Stunden auf unser Fahrzeug warten bis wir wieder weiter konnten. Gott sei Dank hatten wir ja unsere Tolino´s mit und Kaffee gab es auch.

Am Abend bin ich dann mit Jürgen und Monika mit Shuttlebus nach Vegas rein. Meine bessere Hälfte war gesundheitlich nicht gut drauf und blieb im Womo, mit Klimaanlage. Für mich war Las Vegas gigantisch und faszinierend zugleich. Obwohl ich nicht einen Cent in die Automaten verfüttert habe. Alleine die Shows in den einzelnen Hotels, der Brunnen mit seiner Lightshow vorm Caecars Palace war enorm schön. Durch die guten Ortskenntnisse von Jürgen habe ich an einem Abend sehr viel gesehen. Campground Circus Circus mit einem Preis von 58Dollar.

30.04.2015

Las Vegas - Seligman

Die Anfahrt zum Hooverdamm ist etwas abenteuerlich mit einem Dickschiff von Wohnmobil, aber wir waren nicht alleine. Bevor die Straße zum Hoover Damm nahmen wurden wir von der Polizei gründlichst kontrolliert.

1931 wurde mit dem Bau des Hoover Dam (benannt nach dem 31. Präsidenten der USA - Herbert Clark Hoover) begonnen und nach nur 46 Monaten konnte das gewaltige Bauwerk eingeweiht werden. Die Staumauer ist 220 Meter hoch, 379 Meter lang und 13 - 20 Meter dick. Sie staut den Colorado River zum 640 km² großen Lake Mead.

In Kingman besuchten wir das Route 66 Museum. Nach Seligman fuhren wir ein Originalstück Route 66 über Hackberry. Hier ist ein alter General Store mit vielen alten Autos vor 

 dem Gebäude. Hier stand ein Oldsmobile, den ich schon seit meiner frühesten Jugend kannte, ein Oldsmobile.

1.05.2015

Seligman quoll über von Oldtimern, da am nächsten Tag der Startschuss für den Fun Run war.

 

2.05.2015

Um 10:00 Uhr gab Angel Delgadillo den Startschuss zum Fun Run. Von ca. 600 Oldtimer Fotos ist es schwer eine Auswahl zu treffen, aber hier sind ein Paar davon.

 

03.05.2015

Seligman - Needles

 

04.05.2015

Needles - Barstow

 

05.05.2015

Barstow - Pomona

 

06.05.2015

Los Angeles

Reisetagebuch von Ellen & Peter Jost

Wilhelm Busch sagte mal:

Viel zu spät erkennen viele

die versäumten Lebensziele,

drum Mensch sei weise!

Höchste Zeit ist´s! Reise, Reise.

 

 

 

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